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Chaotisches Abu Dhabi 2018

07/03/2018

Bereits zum 6. Mal hat sich Lukas Hollaus dem Nationalteam des österreichischen Triathlonverbandes angeschlossen um in Stellenbosch/Südafrika weiter an seiner Basis für eine anstehende Olympiaqualifikation (ab Mitte Mai) zu arbeiten. Nach dem sehr erfolgreichen Auftaktrennen in Kapstadt mit Platz 5 folgten zwei Wochen mit viele Grundlagenkilometer in allen drei Disziplinen. Nur wenige, kurze intensivere Serien wurden umgesetzt.

 

Gespannt hat Lukas dem WM-Auftakt in ventgegengeblickt, da wie bereits in Kapstadt die Anspannung groß war sich einem international Top besetzten Rennen stellen zu können. So früh in der Saison fällt es doch noch schwer seine eigene Leistung aus dem Training richtig einschätzen zu können. Doch kaum in Abu Dhabi angekommen verlief die Vorbereitung für Lukas nicht optimal. "Wir waren alle gemeinsam Abendessen. Bereits in der Nacht bekam ich starke Magenkrämpfe und konnte kein Auge mehr zu machen. Am darauffolgenden Tag wurden die Symptome noch schlimmer und so war der Gang zum Doktor unumgänglich. Es stellte sich heraus, dass mir eine Lebensmittelvergiftung zu schaffen machte. Ich konnte den gesamten Tag über kaum Essen noch Trinken und habe nicht mehr wirklich mit einem Start gerechnet." Doch bereits nach dem leichten Aktivierungstraining am Tag vor dem Wettkampf konnte er wie sein Abios Pro Squad Teamkollege Lukas Pertl grünes Licht für ein Antreten geben. Auch wenn es für den Niedernsiller schwer fiel mit selbstbewusstem Gefühl an die Startlinie zu treten. Beim Schwimmen hat sich das Feld während der 750m langen Schwimmrunde kaum in die länge gezogen und so stieg Lukas Hollaus am Ende der Hauptgruppe aus dem Wasser. Am Rad versuchte er sich auf der schmierglatten Fahrbahn auf dem Formel 1 Kurs von Abu Dhabi seine Position zu verbessern.

 

Bereits in der ersten Phase des Rennens kamen viele Athleten zu Sturz. Auch Lukas konnte in der zweiten Radrunde einen Abgang am Rad nicht verhindern und verlor somit in weiterer Folge den Anschluss an die Hauptgruppe. Somit war jegliche Chance auf eine Top-Platzierung vergeben. "Der Sturz war sehr bitter heute. Ich hatte mich super gefühlt und war gerade dabei, mich gut in der Gruppe zu positionieren. Leider hat es mich dann zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt erwischt. Der Lauf hat mir dann noch gezeigt, dass sehr viel möglich gewesen wäre. Platz 33 ist nicht zufriedenstellend, das ist klar! Aber in Anbetracht der Umstände blicke sehr positiv auf die bevorstehenden Herausforderungen."

 

Bereits am kommenden Sonntag nimmt Lukas Hollaus den Engadiner Skimarathon über 42km in Angriff. Ende März geht es für Hollaus gemeinsam mit seinen beiden Abios Pro Squad Teamkollegen für eine Woche nach Italien um dort einen weiteren Trainingsblock unter besseren klimatischen Bedingungen zu absolvieren. Der nächste Triathloneinsatz ist für den 28. April beim 2. WM-Serie Rennen in Bermuda geplant.

 

Die Ergebnisse finden Sie hier

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