Fokus

Nachdem pandemiebedingt die Olympischen Spiele 2020 in Tokio um ein Jahr verschoben werden mussten, stehen aktuell die Zeichen für eine erfolgreiche Ausführung gut.


Für den Salzburger war das vergangene Jahr alles andere wie geplant. So knapp vor der Erfüllung seines sportlichen Lebensziels, eine Qualifizierung und Teilnahme an den Olympischen Spielen, waren wir alle plötzlich mit einem immer noch weltbestimmenden Problem konfrontiert. Die Welt stand Kopf...bzw. tut sie das noch immer. Dennoch hat Lukas großes Glück seinen Sport über diese schwierige Zeit in vollem Umfang ausüben zu können. Zurückblickend konnte er aufgrund der fehlenden Wettkämpfe mit über 1100 Trainingsstunden (1050km Schwimmen / 14.000km Radfahren / 2600km Laufen) eine persönliche Bestmarke aufstellen.

Mittlerweile ist der gebürtige Niedernsiller inmitten der Vorbereitung für die in diesem Sommer, so hoffen wir alle, stattfindenden Olympischen Spiele in Tokio. Nach einem ersten Klimalehrgang für 3 Wochen im Dezember auf Fuerteventura folgte ein 5-wöchiger Höhensimulationsblock zuhause.

Nun befindet sich der 34-Jährige aufgrund der anhaltenden Reisebeschränkungen vieler Länder wieder in Fuerteventura. Diesmal sogar für einen Monat, da er hier exzellente Trainingsbedingungen vorfindet. Normalerweise wäre ein Camp zur Hitzeakklimatisation in Thailand geplant gewesen, um weitere wichtige Erkenntnisse bei Temperaturen jenseits der 30 Grad mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit zu sammeln, um gut für die in Tokio zu erwarteten Bedingungen gewappnet zu sein. Erste Wettkämpfe in dieser Saison werden voraussichtlich erst ab Mitte Mai stattfinden können.


Ende März wird die ITU das weitere Prozedere der noch verbleibenden Olympiaqualifikation verlautbaren. Eine möglicher frühzeitiger Abbruch steht im Raum. Sollte dies eintreten, so hätte Lukas einen Quotenplatz für Österreich geholt. Voraussetzung für die Startberechtigung bei den Spielen wäre dann noch die Nominierung des ÖOC.



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