Platz 2 beim Ironman 70.3 in Zell am See

Lukas Hollaus konnte nur 3 Wochen nach seiner Rückkehr aus Tokio den hervorragenden 2. Platz erreichen.

© Ironman/TVZellamSee

Nach dem sehr erfolgreichen Auftritt bei den Olympischen Spielen im vergangenen Juli in Tokio mit Platz 34 konnte sich der Niedernsiller seinen sportlichen Traum verwirklichen. Doch wer daran dachte, dass sich der 34-Jährige nun für einige Zeit von der Wettkampfbühne verabschieden würde, der hat sich getäuscht. Mit nur 20 Tagen Vorbereitung für seinen ersten Mitteldistanz Einsatz seit über 3 Jahren versuchte Lukas vor allem bei den wenigen Einheiten auf dem ungewohnten Zeitfahrrad, die richtige Position zu finden.

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Das Schwimmen verlief alles andere als erhofft und so stieg Lukas als 3. mit einer guten Minute Rückstand zum Führenden aus dem Wasser. Am Rad formte sich relativ rasch eine größerer Verfolgergruppe mit all den Favoriten, inmitten auch der Niedernsiller. Der Deutsche Jan Strattmann, bereits der Führende nach dem Schwimmen, baute seinen Vorsprung weiter aus. Lukas konnte sich gut positionieren und erreichte an 4. Stelle die 2. Wechselzone.

© melenhawe

Aufgrund der nasskalten Bedingungen bei nur 6 Grad Außentemperatur hatte Hollaus große Mühe um in seine Laufschuhe zu kommen. Lukas verlor eine Minute im Wechselzelt, da er aufgrund der Kälte das Gefühl in den Fingern verloren hatte. " Ich bin fast verzweifelt. Eigentlich wollte ich mit Socken den Halbmarathon bestreiten, aber ich hatte keine Chance mehr in die Socken zu schlüpfen. Also blieb mir nichts anderes übrig als barfuß auf die Laufstrecke zu gehen." Dies sollte in der abschließenden Disziplin zum Glück zu keinem großen Problem werden. Mit 1:14:18 auf der sehr selektiven Laufstrecke und der damit absolut schnellsten Laufzeit des Tages konnte sich Lukas noch auf Rang 2 vorarbeiten. " Am Ende bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Das Podium war mein großes Ziel! Das Schwimmen verlief noch sehr suboptimal. Am Rad fühlte ich mich stark und kam noch mit einiges an Reserven zum Wechsel. Einzig die Kälte machte mir sehr zu schaffen. Das Laufen war dann wie gewohnt top!"


Nach einigen Top 6 Platzierungen in den letzten Jahren war es die erste Podestplatzierung bei einem Ironmanbewerb für Hollaus.



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